„Wohin gehöre ich eigentlich – zu meiner ersten oder zu meiner zweiten Familie?“
Mit dieser Frage, die viele fremduntergebrachte Kinder in sich tragen, beschäftigte sich die Fortbildung „Mit zwei Familien leben“, organisiert vom Erziehungsstellenverbund im FamilienkompetenzZentrum, mit Dozent Raphael Pott.
Über 40 Fachkräfte aus unterschiedlichen Bereichen nahmen teil und setzten sich mit dem Konzept von G. Enamaria Weber-Boch auseinander. Es zeigt Wege auf, wie Kinder in Herkunfts- und Erziehungsfamilie gleichermaßen gesehen, verstanden und begleitet werden können.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Aufstellungsmethode: Anhand eines Falls aus dem Erziehungsstellenalltag wurden Dynamiken sichtbar, die oft im Verborgenen wirken. Die Teilnehmenden konnten erleben, wie Aufstellungsarbeit hilft, Beziehungen im System zu verstehen und neue Handlungsmöglichkeiten zu erkennen.
Die Veranstaltung bot sowohl fachlichen Input als auch Raum für persönliche Reflexion – und machte deutlich, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen Herkunfts- und Erziehungsfamilie für das Wohl der Kinder ist.








