Gemeinnützige Gesellschaft für
Kinder- und Jugendhilfe des ASB
ASB Kinder- und Jugendhilfe in Rostock

Ein starkes Projekt feiert seinen Abschluss

(06. Dezember 2018, Rostock)

BIWAQ – das Projekt für Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier – hat sich an Frauen und Männer ab 26 Jahren gerichtet, welche aus den unterschiedlichsten Gründen lange Zeit zuhause sind. Im Rostocker Rathaus wurde mit einer großen Abschlussveranstaltung sowie einer Ausstellung die Arbeit in den Projekten in Rostock gewürdigt. Die Träger, ASB Kinder- und Jugendhilfe und AFW Arbeitsförderungs- und Fortbildungswerk GmbH sowie der Unternehmerverband Rostock, haben das BIWAQ Projekt in verschiedenen Stadtteilen Rostocks durchgeführt. Für Rostock Schmarl wurde das Projekt "KoBaLe" (Kommunikation-barrierefrei-Lebensweltorientierung) ins Leben gerufen. Auch Steffen Bockhahn, Senator für Soziales, Jugend, Gesundheit, Schule und Sport der Hansestadt Rostock, hat in seiner Rede die mehrjährige Arbeit sowie Erreichtes gelobt und zugleich bedauert, dass es nun zuende ist. Das Projekt wurde durch den Europäischen Sozialfonds gefördert.

Drei Jahre haben sich Claudia Plage und Sascha Hummel im Namen der ASB KJH im Rostocker Stadtteil Schmarl für die Frauen engagiert. Mit 36 Teilnehmerinnen können wir Erfolge feiern. So haben wir Grünpflege-, Fotografie- und Nähprojekte durchgeführt. Die Teilnehmerinnen haben sich auf Festlichkeiten in Schmarl aktiv beteiligt und unterstützt. Kultur und Sport waren ebenfalls Programm. Darüber hinaus haben sie angefangen die eigene Stadt mit ganz anderen Augen zu betrachten, denn nun kennen sie die Angebote und die Ansprechpartner*innen vor Ort. Fragt man die Teilnehmerinnen, was ihnen die Teilnahme am Projekt gebracht hat, hört man oft, dass sie gehört und ernst genommen wurden. Sie haben etwas aus eigener Kraft erschaffen, andere Menschen getroffen, Freundschaften geschlossen und die eigene Arbeit wurde gewürdigt. Mit einem gestärkten Selbstbewusstsein verlassen die Frauen das Projekt. Auf der Abschlussveranstaltung waren sie natürlich auch dabei und haben selbstgebackenen Kuchen und frischem Kaffee für die Gäste bereitgestellt.

Gemäß dem Zitat von Konfuzius „Auch der weiteste Weg beginnt mit einem ersten Schritt.“, ist durch das BIWAQ-Projekt der erste Schritt ist getan, so Frau Witt vom Amt für Jugend, Soziales und Asyl. Nun heißt es dabei bleiben.

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