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Mit zwei Familien leben – Fortbildung des Erziehungsstellenverbunds mit Raphael Pott

Dozent Raphael Pott steht vor den Teilnehmenden der Fortbildung „Mit zwei Familien leben“ und spricht. Die Teilnehmenden sitzen ihm zugewandt mit dem Rücken zur Kamera.
Raphael Pott erläutert eine Situation mithilfe von Holzfiguren. Neben ihm stehen mehrere Figuren, eine davon berührt er mit der Hand, um etwas zu verdeutlichen.
Seitlich aufgenommene zweidimensionale Holzfiguren mit verschiedenfarbigen Umhängen, die symbolisch Personen darstellen.
Szene aus der Aufstellungsmethode: Mehrere Personen stehen auf festgelegten Positionen im Raum, eine Person steht auf einem Stuhl. Die Beteiligten sind von hinten zu sehen.
Dozent Raphael Pott und Fachbereichsleiterin Susann Huth im Gespräch während einer Pause. Beide sitzen sich gegenüber und wirken freundlich und engagiert im Austausch.

„Wohin gehöre ich eigentlich – zu meiner ersten oder zu meiner zweiten Familie?“

Mit dieser Frage, die viele fremduntergebrachte Kinder in sich tragen, beschäftigte sich die Fortbildung „Mit zwei Familien leben“, organisiert vom Erziehungsstellenverbund im FamilienkompetenzZentrum, mit Dozent Raphael Pott.

Über 40 Fachkräfte aus unterschiedlichen Bereichen nahmen teil und setzten sich mit dem Konzept von G. Enamaria Weber-Boch auseinander. Es zeigt Wege auf, wie Kinder in Herkunfts- und Erziehungsfamilie gleichermaßen gesehen, verstanden und begleitet werden können.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Aufstellungsmethode: Anhand eines Falls aus dem Erziehungsstellenalltag wurden Dynamiken sichtbar, die oft im Verborgenen wirken. Die Teilnehmenden konnten erleben, wie Aufstellungsarbeit hilft, Beziehungen im System zu verstehen und neue Handlungsmöglichkeiten zu erkennen.

Die Veranstaltung bot sowohl fachlichen Input als auch Raum für persönliche Reflexion – und machte deutlich, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen Herkunfts- und Erziehungsfamilie für das Wohl der Kinder ist.